MARKTPLATZ
TOPARTIKEL  |  NEUEINGESTELLT
SELBST VERKAUFEN
MITGLIED WERDEN  |  SHOP ERÖFFNEN
BRANCHENVERZEICHNIS
 GRATISEINTRAG 
BERLINER FLOHMÄRKTE
 ONLINEBUCHUNG 
SUCHE
 
MEIN OLDTHING TOP SHOPS Einloggen
oldthing - Antiquitäten, Trödel, Marktbuchung, Flohmarkt, Händlerverzeichnis Der Handelsplatz für Antiquitäten und Secondhand
   oldthing Marktplatz
Marktplatz > Musik & Instrumente > 
1528  Artikel gefunden  in Musik & Instrumente :
Listenansicht
Sortieren nach:
Drehorgel - Walzenzither um 1880: Walze verschiebbar für mehr als zwanzig verschiedene Lieder.
Nußbaum massiv, zugeklappt als Tisch nutzbar. Patentnummer: 2239. Rückseitig verschiedene
Beschriftungen: Södermann, ILGODS... siehe Bilder. Höhe: 79cm, Breite: 90cm, Tiefe: 53cm.
Original-Kurbel vorhanden. TOP Artikel! Drehorgel - Walzenzither um 1880
 
Drehorgel - Walzenzither um 1880: Walze verschiebbar für mehr als zwanzig verschiedene Lieder. Nußbaum massiv, zugeklappt als Tisch nutzbar. Patent...    Detailinfo...
 
Anbieter: Augenblick (PLZ: 10437)
Preis: 1489,00
Versand: 0,00
Gesamt: 1489,00
-> in Warenkorb

 
SCHELLACK PLATTE VON ca.1920
HOTEL ADLON IN BERLIN 1920
POLYPHON - RECORD
BILLETS DOUX
VON MAURICE YVAIN
KAPELLMEISTER STERN MIT 
SEINER KÜNSTLERKAPELLE 
VOM HOTEL ADLON BERLIN UM 1920
VERLAG FRANCIS SALABERT PARIS 
MADE IN GERMANY TOP Artikel! HOTEL ADLON BERLIN UM 1920
 
SCHELLACK PLATTE VON ca.1920 HOTEL ADLON IN BERLIN 1920 POLYPHON - RECORD BILLETS DOUX VON MAURICE YVAIN KAPELLMEISTER STERN MIT SEINER KÜNS...    Detailinfo...
 
Anbieter: RUMPELKAMMER (PLZ: 24558)
Preis: 30,00
Versand: 5,00
Gesamt: 35,00
-> in Warenkorb

 
Schallplatte TOP Artikel! LP Nina Hagen - Du hast den Farbfilm vergessen - Rock aus Deutschland Os...
 
Schallplatte    Detailinfo...
 
Anbieter: cdbuch (PLZ: 10115 )
Preis: 19,99
Versand: 4,00
Gesamt: 23,99
-> in Warenkorb

 
Berlin: Antikbüro 2003. Enthält folgende Songs: 1: Don´t be that way (3:03); 2: It´s to hot for
Words (2:20); 3: Christopher Columbus (3:00); 4: Miss Brown to You (2:59); 5: All my Life (3:11);
6: I´d Love to take Orders from You (2:41); 7: Moneysuckle Rose (3:10); 8: Life begins when You´re
in Love (3:03); 9: I´ll see you in my dreams (2:38); 10: What a Night, What a Moon, What a Girl
(2:56); 11: Remember me (2:43); 12: Yankee Doodle Never went to town (2:43); 13: Tea for two
(3:11); 14: I´m with You (3:21); 15: You´re my Desire (3:05); 16: I´ll dream tonight (3:09); 17:
I´m painting the town red (2:58); 18: Too good to be true (3:09); 19: Twenty-four Hours a day
(3:00); 20: I Wished on the moon (3:02); 21: Here it is tomorrow again (2:43); 22: Someday
Sweetheart (3:28); 23: April in my heart (3:06); 24: Just a mood (6:43); 25: I can´t believe you´re
in love with me (2:49). Teddy Wilson and his Orchestra: It´s To Hot For Words. Die schönste Tanz...
 
Berlin: Antikbüro 2003. Enthält folgende Songs: 1: Don´t be that way (3:03); 2: It´s to hot for Words (2:20); 3: Christopher Columbus (3:00); 4: Mi...    Detailinfo...
 
Anbieter: Antiquariat Kristen (PLZ: 12101)
Preis: 16,50
Versand: 0,00
Gesamt: 16,50
-> in Warenkorb

 
Berlin: Antikbüro 2003. Der am 21. 05. 1908 geborene Westfale Heinrich (Heinz) Wehner trat Mitte der
Zwanziger Jahre mit eigener Tanzkapelle in Erscheinung. Er studierte bei dem dänischen Professor
Börge Fries in Berlin neben seinen Hauptfächern Violine und Gesang auch Arrangements- und
Kompositionslehre, belegte als Nebeninstrument Trompete. Dies kam ihm später, als der
"SWING" in Berlin seinen Höhepunkt erreichte, als Showman zu Gute: Ein Trompeter wirkt
vor einem jazzambitionierten Orchester natürlich interessanter als ein Stehgeiger. 1934 trat er
erstmals mit einer 10 Mann starken Kapelle im Berliner Europahaus am Anhalter Bahnhof auf und
erreichte mit dem Spielen amerikanischer Hot- und Sweettitel sensationelle Erfolge. Die
"TELEFUNKEN" - Schallplatte wurde auf ihn aufmerksam, und im Februar 1935 erfolgten die
ersten Aufnahmen im Studio, die allerdings vorsichtshalber auf das preiswerte "Musikus" -
Etikett gepreßt wurden. Ähnliches machte man als Start für "DIE GOLDENE SIEBEN", die dann
allerdings bei "ELECTROLA" einen festen Vertrag erhielt. Die erste Schallplattenbesetzung
des Heinz Wehner - Tanzorchesters umfaßt: Heinz Wehner (tp, v, voc, ld), Hermann Scholz, Artur
Floemer (tp, v), Willy Berking (tb, vib, arr), Herbert Müller (cl, as), Ronny Niepel, Josef
"Jupp" Schmitz (ts, bars, cl), Helmut Wernicke (p, arr), Artur Rüdiger (g), Willy Jacobs
(b), Ewald Meyer (d). Bereits die erste Schallplatte zeigt die HOT-Interessen der Band: Es wurde
der legendäre "White Jazz" als allererster Titel aufgenommen, in einem Arrangement, das
in seinem rhythmischen Schlagbass und dem treibenden Schlagzeug lebt. 1936 folgten deutsche
Schlager, jetzt auf dem regulären "TELEFUNKEN" - Etikett in gehobener Preisklasse. Dank
Rundfunk und Schallplatte hatte das Orchester an Popularität gewonnen, und damalige Stars wie PETER
IGELHOFF und das berühmte SCHURICKE-TERZETT machten Aufnahmen mit HEINZ WEHNER. Im Rahmen der Sommer
- Olympiade 1936 in Berlin hieß das Orchester bis zum Frühjahr 1937 fortan auch "TELEFUNKEN -
SWING - ORCHESTER". Nach Gastspielen in der Berliner "FEMINA" und dem "CAFÉ
BEROLINA" heiratete Heinz Wehner die Besitzerin des "DELPHI - PALASTES" in der
Charlottenburger Kantstraße und wurde dort mit seinen Mannen Hauskapelle. Nach einer Kundenumfrage,
welches Orchester bevorzugt würde, HEINZ WEHNER oder sein damaliger "TELEFUNKEN" -
Konkurrent TEDDY STAUFFER, kam es zum Patt: Beide Tanzorchester waren populär und beliebt, sie
ergänzten sich im Repertoire und so blieben beide Swingbands der Schallplatte erhalten. Im Frühjahr
1938 baute HEINZ WEHNER sein Tanzorchester zur Bigband aus: Mit 3 Trompeten (zusätzlich Béla
Vollgraf), zwei Posaunen (zus. Kurt Hoffmann), 4 - Mann Saxophonsatz (Herbert Müller, Bertold
Schramme, "Jupp" Schmitz, Kurt Schieke, später Teddy Kleindin als Satzführer und
Arrangeur) entstand ein internationaler, eleganter Sound, der den damaligen britischen Vorbildern
in nichts nachstand. Heinz Wehner war gewappnet für eine erfolgreiche Schwedentournee. Der Zweite
Weltkrieg machte der Karriere Wehners einen Strich durch die Rechnung: Etliche Musiker wurden
eingezogen, die Besetzung für die "DELPHI" - Konzerte wechselte häufiger. Die besten
jungen Talente und ausländischen Musiker wie Kurt Abraham an Klarinette und Saxophon, Otto Tittmann
am Bass oder der Holländer Henk Bruyns an der Trompete ließen die musikalische Qualität des
Orchesters weiterbestehen. 1941 wurde HEINZ WEHNER zur Truppenbetreuung in Norwegen stationiert.
Bei Heimaturlaub spielte er immer wieder im "DELPHI" und nahm auch Schallplatten auf,
wieder als "Swing - Orchester HEINZ WEHNER". Ende 1944 schickte man ihn über Prag, wo er
mit dem tschechischen Orchester von Karel Vlach 1944 seine letzte Schallplatte produzierte, an die
Ostfront. Vermutlich kam er im Frühjahr 1945 um, doch erst 1958 wurde er offiziell für tot erklärt.
[Copyright dieses Textes: Stephan Wuthe 2003]. Wehner, Heinz: Heinz Wehner und sein Telefunken - Swing - Orchester: Swi...
 
Berlin: Antikbüro 2003. Der am 21. 05. 1908 geborene Westfale Heinrich (Heinz) Wehner trat Mitte der Zwanziger Jahre mit eigener Tanzkapelle in Ers...    Detailinfo...
 
Anbieter: Antiquariat Kristen (PLZ: 12101)
Preis: 16,50
Versand: 0,00
Gesamt: 16,50
-> in Warenkorb

 
Berlin: Antikbüro 2004. Während die ersten beiden FUD CANDRIX CDs, Edition Antikbüro, "Swing
Serenade" 1937-1939 (Best.-Nr. SW2000) und "Fud Candrix läßt bitten / Imagination"
1940-1942 (Best.-Nr. SW2001) immer eindeutig eine Orchesterformation definieren und vorstellen, die
sich sowohl zeitlich als auch in Besetzung und Musikalität definieren läßt, zeigt diese
Zusammenstellung vielmehr eine Stilsuche und Experimente, die mit jedem neuen Besetzungswechsel und
modernen Elementen arbeitet. Candrix, Fud: Fud Candrix with his Orchestra. Mr. Ghost Takes The Air - ...
 
Berlin: Antikbüro 2004. Während die ersten beiden FUD CANDRIX CDs, Edition Antikbüro, "Swing Serenade" 1937-1939 (Best.-Nr. SW2000) und &...    Detailinfo...
 
Anbieter: Antiquariat Kristen (PLZ: 12101)
Preis: 16,50
Versand: 0,00
Gesamt: 16,50
-> in Warenkorb

 
Berlin: Antikbüro 2003. Enthält folgende Lieder: 1: Swing Serenade (2:40); 2: Midnight In Harlem
(2:20); 3: Take Your Pick And Swing (3:00); 4: Time Signal (2:16); 5: Waddling At The Waldorff
(2:35); 6: Love Is In The Air Tonight (3:07); 7: Swingnight In Dixieland (3:37); 8: Smiling Along
(2:48); 9: I Found A New Baby (2:22); 10: Teasing The Piano (2:20); 11: Cotton Picker´s
Congregation (3:06); 12:Could Be (2:40); 13: Between The Devil And The Deep Blue Sea (2:50); 14:
Tabu (2:58); 15: All You Want To Do Is Dance (3:11); 16: Poem (2:40); 17: Corrine-Corrina (3:03);
18: O Sole Mio (2:25) 19: Washington Squabble (2:34); 20: The Snake Charmer (2:10); 21: Sugar Foot
Stomb (2:24); 22: I´ve Got A Pocketfull Of Dreams (2:37); 23: The Folks Who live Up In The Hills
(3:14); 24: I´m Gonna Lock My Heart (2:51); 25: Lover Come Back To Me (3:29); 26: After All These
Years (3:10). Fud Candrix: Fud Candrix und sein Orchester. Swing Serenade. Brüssel 193...
 
Berlin: Antikbüro 2003. Enthält folgende Lieder: 1: Swing Serenade (2:40); 2: Midnight In Harlem (2:20); 3: Take Your Pick And Swing (3:00); 4: Tim...    Detailinfo...
 
Anbieter: Antiquariat Kristen (PLZ: 12101)
Preis: 16,50
Versand: 0,00
Gesamt: 16,50
-> in Warenkorb

 
Berlin: Antikbüro 2003. Der belgische Bandleader und Jazzsaxophonist, mit bürgerlichem Namen Marie
Alexis Candrix, kam am 17. Juli 1908 im ländlichen Idyll des Dorfes Tongeren zur Welt. Nach seiner
Schulzeit besuchte er das Konservatorium in Lüttich (Liège), um Kompositionslehre und das
Violinenspiel zu studieren. Doch wollte er es dann seinem älteren Bruder Jeff Candrix nachtun, der
bereits in Brüssel erfolgreicher Berufsmusiker und Saxophonist war: Er folgte ihm in den Zwanziger
Jahren dorthin, lernte Klarinette und Saxophon und eiferte dem großen Vorbild Coleman Hawkins nach,
dessen Schallplatten die beiden Brüder sammelten. Innerhalb kürzester Zeit wurde Fud Candrix so
versiert auf dem Tenorsax, daß sein Ruf ihn mit einer Tournée-Jazzband nach Frankreich, Algier und
Marokko führte. Sein aggressiver Stil auf dem Tenorsax brachte ihm den Spitznamen "Fud"
ein, da er mit Fud Livingstone, der in der Red Nicholls Band spielte, verglichen wurde. Zurück in
Brüssel, spielte er bereits 1930 in dem damals berühmten Orchester von Chas (Charles) Remue in
Belgien und den Niederlanden. 1932 unternimmt er den Versuch, ein eigenes Orchester zu gründen, u.
a. mit dem schwarzen Saxophonisten Willie Lewis und Gus Deloof, Trompete. Mit Deloof sollten viele
Jahre gemeinsamer Arbeit folgen: Sowohl im Orchester als auch in Arrangement und Komposition
tauchten die beiden Namen Candrix - Deloof häufig parallel auf. 1933 gründen die beiden Brüder Fud
und Jeff ihr gemeinsames Orchester, "The Candrix Brothers", das den berühmten Dorsey
Brothers nachempfunden war und wohl auch ein ähnliches Repertoire spielte. Doch der Militärdienst
beendete die Zusammenarbeit bereits nach gut einem Jahr. Nach seiner Militärzeit gelang es Fud
Candrix, mit einer eigenen Band ein Engagement im Sommerbad Oostende anzutreten, im "Lac aux
Dames". Den Winter über spielte die Band im "L'heure Bleue" in Brüssel. Dieses
Orchester entspricht in der Besetzung auch den ersten Schallplattenaufnahmen für
"Telefunken" im November 1937, bei denen der Gitarrist Wally Sluyzer allerdings nur als
Sänger auftritt. An seiner Stelle spielt Reggie Denys die Rhythmusgitarre. Fud Candrix (lead, arr,
ts), George Clais, Roger Donneux (tp), Nic Frérar (tb), Bobby Naret, Jo Magis (cl, as), Raymand
"Coco" Collignon (p, arr), Reggie Denys (g), Cam Marchand (b), Armant "Art"
Dralandts (dr), Wally "Sunny Feather" Sluyzer (g, voc). Die Schallplattenkarriere
verdankt die Candrix Band dem Talentscout Felix Faecq, der auch der Herausgeber der Jazz-Zeitung
"Music" ab 1926 war. Ende 1936 entstand so eine erste Promotionsplatte auf Acetat: Im
Brüsseler "Studio du Disque" wurde die Candrix-Komposition "The Oldest Swinger In
Harlem" mitgeschnitten, zur Telefunken nach Berlin geschickt, und prompt folgte ein sechs
Jahre dauernder Vertrag mit der Firma. Telefunken war damals eine der progressivsten Röhren- und
Tontechnikfirmen Europas und verfügte über eine mobile Aufnahmeeinheit, die in Brüssel die
Aufnahmen auf Wachs schneiden konnte. Auch entsprach das Repertoire des Fud Candrix Orchesters den
Wünschen der Telefunken: Es bestand zunächst ausschließlich aus anglo-amerikanischen Hot- und
Sweet-Titeln, die auf Grund der eigenständigen Produktionsweise der Firma Mangelware im Katalog
darstellten. Die heiße Band von Candrix war also eine gute Ergänzung zu den deutschen
Swing-Orchestern von Teddy Stauffer und Heinz Wehner, die ebenfalls auf Telefunken neben deutschen
Schlagern mit internationalen Swingtiteln vertreten waren. Der hohe Standard dieser ersten
Schallplatten ist dadurch belegt, daß sie noch im Dezember 1937 von der BBC in London als
Entdeckung eines europäischen Swingorchesters gesendet wurden. Auf einer einzigen Einspielung ist
Fud Candrix auch als Hot-Geiger zu hören: Bei "I've Found A New Baby" (Track 9)
erstaunt sein Stil der Improvisation, der eigenständig neben den bekannten Stilen eines Stéphane
Grappelly oder Joe Venuti besteht. Seine Phrasierungen entsprechen genau der Art, wie Candrix sonst
auf dem Tenorsax zu hören ist. Eine weitere untypische Aufnahme entstand im Sommer 1938: Unter der
Bezeichnung FUD CANDRIX mit seinem Orchester, Klavier-Solo "COCO" COLIGNON wurde der
Klavier-Foxtrot "Teasing The Piano" (Track 10) als reine Klavier- und Rhythmsection -
Platte produziert. Hierbei ist der direkte Anschlag Colignons im Single - Note Stil deutlich seinem
Vorbild Count Basie zuzuordnen. Im Sommer 1938 erfolgte für ein Gastspiel im Seebad Blankenberge die
erste Umbesetzung: Der Sänger Tony "Young" Jongenelen löste Wally Sluyzer ab, die Gitarre
wurde von Gaston Backaert übernommen. In dieser Besetzung wurde die folgende Zeit bis zum Beginn
des Zweiten Weltkrieges gespielt, bei einer Aufnahme stieß die belgische Jazzsängerin Anny Xhofleer
dazu. Während der Mobilmachung in Belgien erfolgte die Auflösung des Jazzorchesters, Fud Candrix
übernahm für wenige Monate ein reines Unterhaltungsorchester zur Truppenbetreuung. 1940 konnte Fud
Candrix unter deutscher Besatzung eine neue Bigband zusammenstellen: Neben etlichen der alten
Musiker traten der bereits erwähnte Gus Deloof an der Solo-Trompete, Lou Logist als weiterer
Saxophonist, Louis Melon an der zweiten Posaune der Band bei, die Satz-Trompeten wurden von Maurice
Giegas und Lucien Devroye ersetzt. Die Rhythmusgruppe entstand neu mit dem Gitarristen André Mersch,
Gene Kempf am Bass und dem Drummer Jeff de Boeck, der auch eine eigene Hotband leitete. Neben dem
Sänger Tony Jongenelen entstanden auch weitere Platten mit der Japanerin Jane Miller, die
ausschließlich englische Titel sang. Die Candrix Bigband gastierte im legendären Berliner
"Delphi-Palast" an der Charlottenburger Kantstraße für zwei Sommermonate des Jahres 1942.
Das Orchester stellte all sein Können unter Beweis . Neben der Anweisung, gute und gepflegte
deutsche Tanzmusik im modernen Stil zu spielen, setzte Candrix mit seinen Mannen auch durch, heiße
Eigenkompositionen in eigenem Arrangement oder von Orchestermitgliedern zu präsentieren. Natürlich
wurden dazu die englischen Titel "eingedeutscht", aus einem "Harlem Swing"
wurde "Moderner Rhythmus", "Lullaby for Jetty" hieß "Jetty's
Lieblingsmelodie", der sagenhaft-rasante "Metro Stomp" erhielt den Titel
"U-Bahn Fox", unter dem er am 19. Mai 1942 in Berlin auch für
"Telefunken-Schallplatte" produziert wurde. Doch war die Spielweise des Orchesters den
Gesetzeswahrern der Reichsmusikkammer ein Dorn im Auge. Es erfolgten Drohungen und Diffamierungen,
die jedoch zunächst keinen Einfluß auf die abendlichen Veranstaltungen hatten. Nach der
Ankündigung, dem Orchester weitere Auftritte zu verbieten und dem expliziten Verbot des
"U-Bahn Fox" auch in besetzten Gebieten, mußte Candrix seinen Stil zurückschrauben.
Deprimiert entstanden im Juni 1942 brave Tanzschlager auf Schallplatte mit dem zu diesem Zeitpunkt
nicht mehr aktiven Sänger Paul Dorn. Diese Aufnahmen zeigen den jazzmusikalischen Tiefpunkt des
Orchesters und stellen eine Art "Wiedergutmachung" als auch im NS-Deutschland akzeptables
Tanzorchester dar. In der Nachkriegszeit wurde es ruhiger um Fud Candrix, er stellte mehrere kleine
Combos zusammen und versuchte sein Glück im Dixieland Revival der 50er Jahre. Erst kurze Zeit vor
seinem Tode gelang ihm ein sagenhaftes Comeback mit großartigen Jazzmusikern, und auch sein
Heimatland Belgien besann sich wieder auf die großen Jazztraditionen, die durch Fud Candrix
stilprägend gestaltet wurden. Am 11. April 1974 verstarb der bis zu seinem Tode immer noch
musikalisch aktive Fud Candrix in Brüssel. Obwohl die Schellackschallplatten von Fud Candrix und
seinem Orchester in der damaligen Zeit sensationell gut verkauft und beworben wurden, sind sie
heutzutage bis auf wenige Ausnahmen schwierig für einen Sammler zu komplettieren. Etliche
Pressungen wurden während des Zweiten Weltkrieges nur für Exportzwecke hergestellt und sind erst
nach dem Kriegsende in Deutschland auf dem billig wirkenden grauen Papieretikett vertrieben worden.
Leider haben diese Pressungen in der Regel minderwertige Qualität, da sie aus Recyclingmaterial
hergestellt wurden, und bieten somit häufig mehr Nebengeräusch als Musik. Auch ist der Stil des
Orchesters so eigenständig, daß er weder mit süßlichen deutschen Tanzorchestern verglichen werden
kann, noch die dann angesagten US - amerikanischen Bands kopiert. Der Zeitgeist der frühen
Nachkriegszeit in Deutschland verlangte aber genau diesen amerikanischen Stil "à la Glenn
Miller" für Tanzmusik und den sinfonischen eines RBT-Orchesters für Unterhaltungsmusik. So
geschah es, daß Candrix und seine Schallplattenaufnahmen in Vergessenheit gerieten und nur noch
"Insidern" bekannt waren. Auf dieser CD wird die erste Vorkriegs-Jazzband von Fud Candrix
in einer repräsentativen Auswahl gewürdigt. Die Aufnahmen stellen in erster Linie die Hot-Qualitäten
der Solisten und des Leiters und Arrangeurs Fud Candrix in den Vordergrund. [Copyright dieses
Textes: Stephan Wuthe 2003]. Fud Candrix: Fud Candrix und sein Orchester. Swing Serenade. Brüssel 193...
 
Berlin: Antikbüro 2003. Der belgische Bandleader und Jazzsaxophonist, mit bürgerlichem Namen Marie Alexis Candrix, kam am 17. Juli 1908 im ländlich...    Detailinfo...
 
Anbieter: Antiquariat Kristen (PLZ: 12101)
Preis: 16,50
Versand: 0,00
Gesamt: 16,50
-> in Warenkorb

 
Leipzig / Kassel: Zentralantiquariat / Bärenreiter Verlag 1980. [= Musik der Dresdener Hofkapelle.
Autographen und singuläre Abschriften] Vitalino, Tomaso: Chaconne für Violine und Basso continuo. Faksimile nac...
 
Leipzig / Kassel: Zentralantiquariat / Bärenreiter Verlag 1980. [= Musik der Dresdener Hofkapelle. Autographen und singuläre Abschriften]    Detailinfo...
 
Anbieter: Antiquariat Kristen (PLZ: 12101)
Preis: 18,00
Versand: 0,00
Gesamt: 18,00
-> in Warenkorb

 
Leipzig u.a.: Breitkopf & Härtel 1900. Erste Ausgabe. Volbach, Fritz: Es waren zwei Königskinder. Symphonische Dichtung für gr...
 
Leipzig u.a.: Breitkopf & Härtel 1900. Erste Ausgabe.    Detailinfo...
 
Anbieter: Antiquariat Kristen (PLZ: 12101)
Preis: 40,00
Versand: 0,00
Gesamt: 40,00
-> in Warenkorb

 
Berlin: Antikbüro 2005. Black Coffee? ... Variety Is The Spice of Life. 26 Swingtunes in Dancete...
 
Berlin: Antikbüro 2005.    Detailinfo...
 
Anbieter: Antiquariat Kristen (PLZ: 12101)
Preis: 16,50
Versand: 0,00
Gesamt: 16,50
-> in Warenkorb

 
Leipzig: Deutscher Verlag für Musik 1990. Theodorakis, Mikis: 2. Sinfonie, "Das Lied von der Erde" für O...
 
Leipzig: Deutscher Verlag für Musik 1990.    Detailinfo...
 
Anbieter: Antiquariat Kristen (PLZ: 12101)
Preis: 14,00
Versand: 0,00
Gesamt: 14,00
-> in Warenkorb

 
Leipzig: Breitkopf & Härtel (um 1949). Vollständige Partitur, die Solo-Violine nochmals separat
beiliegend. [= Edition Breitkopf Nr. 4026] Tschaikowsky, Peter Iljitsch: Violin-Konzert D-dur. Op. 35. Ausgabe für ...
 
Leipzig: Breitkopf & Härtel (um 1949). Vollständige Partitur, die Solo-Violine nochmals separat beiliegend. [= Edition Breitkopf Nr. 4026]    Detailinfo...
 
Anbieter: Antiquariat Kristen (PLZ: 12101)
Preis: 22,00
Versand: 0,00
Gesamt: 22,00
-> in Warenkorb

 
  zurück Marktplatz Übersicht
Seite 1 von 153
1528 Artikel

 |  1 |  2 |  3 |  4 |  5 |  6 |  7 |  8 |  9 |  10 |  11 | 
Anfang | <<zurück... | ...nächste>> | Ende
 
1528 Artikel gefunden
Andere Tonträger (12)
CDs (101)
Musikinstrumente (2)
Noten (893)
Schallplatten (516)
Sonstige Musik & Instrumente (4)



zurück zur Übersicht
Flohmarkt News
Für den Riesenflohmarkt am 3.Oktober gibts nur eine Empfehlung: Schnell anmelden, um sich noch einen Platz für unsere beliebteste Feiertagsveranstaltung
mehr
Newsletter
E-Mail: