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Berlin: Antikbüro 2003. Enthält folgende Lieder: 1: Swing Serenade (2:40); 2: Midnight In Harlem
(2:20); 3: Take Your Pick And Swing (3:00); 4: Time Signal (2:16); 5: Waddling At The Waldorff
(2:35); 6: Love Is In The Air Tonight (3:07); 7: Swingnight In Dixieland (3:37); 8: Smiling Along
(2:48); 9: I Found A New Baby (2:22); 10: Teasing The Piano (2:20); 11: Cotton Picker´s
Congregation (3:06); 12:Could Be (2:40); 13: Between The Devil And The Deep Blue Sea (2:50); 14:
Tabu (2:58); 15: All You Want To Do Is Dance (3:11); 16: Poem (2:40); 17: Corrine-Corrina (3:03);
18: O Sole Mio (2:25) 19: Washington Squabble (2:34); 20: The Snake Charmer (2:10); 21: Sugar Foot
Stomb (2:24); 22: I´ve Got A Pocketfull Of Dreams (2:37); 23: The Folks Who live Up In The Hills
(3:14); 24: I´m Gonna Lock My Heart (2:51); 25: Lover Come Back To Me (3:29); 26: After All These
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Fud Candrix: Fud Candrix und sein Orchester. Swing Serenade. Brüssel 193...
Berlin: Antikbüro 2003. Enthält folgende Lieder: 1: Swing Serenade (2:40); 2: Midnight In Harlem (2:20); 3: Take Your
Pick And Swing (3:00); 4: Time Signal (2:16); 5: Waddling At The Waldorff (2:35); 6: Love Is In The......
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Berlin: Antikbüro 2003. Der belgische Bandleader und Jazzsaxophonist, mit bürgerlichem Namen Marie
Alexis Candrix, kam am 17. Juli 1908 im ländlichen Idyll des Dorfes Tongeren zur Welt. Nach seiner
Schulzeit besuchte er das Konservatorium in Lüttich (Liège), um Kompositionslehre und das
Violinenspiel zu studieren. Doch wollte er es dann seinem älteren Bruder Jeff Candrix nachtun, der
bereits in Brüssel erfolgreicher Berufsmusiker und Saxophonist war: Er folgte ihm in den Zwanziger
Jahren dorthin, lernte Klarinette und Saxophon und eiferte dem großen Vorbild Coleman Hawkins nach,
dessen Schallplatten die beiden Brüder sammelten. Innerhalb kürzester Zeit wurde Fud Candrix so
versiert auf dem Tenorsax, daß sein Ruf ihn mit einer Tournée-Jazzband nach Frankreich, Algier und
Marokko führte. Sein aggressiver Stil auf dem Tenorsax brachte ihm den Spitznamen "Fud"
ein, da er mit Fud Livingstone, der in der Red Nicholls Band spielte, verglichen wurde. Zurück in
Brüssel, spielte er bereits 1930 in dem damals berühmten Orchester von Chas (Charles) Remue in
Belgien und den Niederlanden. 1932 unternimmt er den Versuch, ein eigenes Orchester zu gründen, u.
a. mit dem schwarzen Saxophonisten Willie Lewis und Gus Deloof, Trompete. Mit Deloof sollten viele
Jahre gemeinsamer Arbeit folgen: Sowohl im Orchester als auch in Arrangement und Komposition
tauchten die beiden Namen Candrix - Deloof häufig parallel auf. 1933 gründen die beiden Brüder Fud
und Jeff ihr gemeinsames Orchester, "The Candrix Brothers", das den berühmten Dorsey
Brothers nachempfunden war und wohl auch ein ähnliches Repertoire spielte. Doch der Militärdienst
beendete die Zusammenarbeit bereits nach gut einem Jahr. Nach seiner Militärzeit gelang es Fud
Candrix, mit einer eigenen Band ein Engagement im Sommerbad Oostende anzutreten, im "Lac aux
Dames". Den Winter über spielte die Band im "L'heure Bleue" in Brüssel. Dieses
Orchester entspricht in der Besetzung auch den ersten Schallplattenaufnahmen für
"Telefunken" im November 1937, bei denen der Gitarrist Wally Sluyzer allerdings nur als
Sänger auftritt. An seiner Stelle spielt Reggie Denys die Rhythmusgitarre. Fud Candrix (lead, arr,
ts), George Clais, Roger Donneux (tp), Nic Frérar (tb), Bobby Naret, Jo Magis (cl, as), Raymand
"Coco" Collignon (p, arr), Reggie Denys (g), Cam Marchand (b), Armant "Art"
Dralandts (dr), Wally "Sunny Feather" Sluyzer (g, voc). Die Schallplattenkarriere
verdankt die Candrix Band dem Talentscout Felix Faecq, der auch der Herausgeber der Jazz-Zeitung
"Music" ab 1926 war. Ende 1936 entstand so eine erste Promotionsplatte auf Acetat: Im
Brüsseler "Studio du Disque" wurde die Candrix-Komposition "The Oldest Swinger In
Harlem" mitgeschnitten, zur Telefunken nach Berlin geschickt, und prompt folgte ein sechs
Jahre dauernder Vertrag mit der Firma. Telefunken war damals eine der progressivsten Röhren- und
Tontechnikfirmen Europas und verfügte über eine mobile Aufnahmeeinheit, die in Brüssel die
Aufnahmen auf Wachs schneiden konnte. Auch entsprach das Repertoire des Fud Candrix Orchesters den
Wünschen der Telefunken: Es bestand zunächst ausschließlich aus anglo-amerikanischen Hot- und
Sweet-Titeln, die auf Grund der eigenständigen Produktionsweise der Firma Mangelware im Katalog
darstellten. Die heiße Band von Candrix war also eine gute Ergänzung zu den deutschen
Swing-Orchestern von Teddy Stauffer und Heinz Wehner, die ebenfalls auf Telefunken neben deutschen
Schlagern mit internationalen Swingtiteln vertreten waren. Der hohe Standard dieser ersten
Schallplatten ist dadurch belegt, daß sie noch im Dezember 1937 von der BBC in London als
Entdeckung eines europäischen Swingorchesters gesendet wurden. Auf einer einzigen Einspielung ist
Fud Candrix auch als Hot-Geiger zu hören: Bei "I've Found A New Baby" (Track 9)
erstaunt sein Stil der Improvisation, der eigenständig neben den bekannten Stilen eines Stéphane
Grappelly oder Joe Venuti besteht. Seine Phrasierungen entsprechen genau der Art, wie Candrix sonst
auf dem Tenorsax zu hören ist. Eine weitere untypische Aufnahme entstand im Sommer 1938: Unter der
Bezeichnung FUD CANDRIX mit seinem Orchester, Klavier-Solo "COCO" COLIGNON wurde der
Klavier-Foxtrot "Teasing The Piano" (Track 10) als reine Klavier- und Rhythmsection -
Platte produziert. Hierbei ist der direkte Anschlag Colignons im Single - Note Stil deutlich seinem
Vorbild Count Basie zuzuordnen. Im Sommer 1938 erfolgte für ein Gastspiel im Seebad Blankenberge die
erste Umbesetzung: Der Sänger Tony "Young" Jongenelen löste Wally Sluyzer ab, die Gitarre
wurde von Gaston Backaert übernommen. In dieser Besetzung wurde die folgende Zeit bis zum Beginn
des Zweiten Weltkrieges gespielt, bei einer Aufnahme stieß die belgische Jazzsängerin Anny Xhofleer
dazu. Während der Mobilmachung in Belgien erfolgte die Auflösung des Jazzorchesters, Fud Candrix
übernahm für wenige Monate ein reines Unterhaltungsorchester zur Truppenbetreuung. 1940 konnte Fud
Candrix unter deutscher Besatzung eine neue Bigband zusammenstellen: Neben etlichen der alten
Musiker traten der bereits erwähnte Gus Deloof an der Solo-Trompete, Lou Logist als weiterer
Saxophonist, Louis Melon an der zweiten Posaune der Band bei, die Satz-Trompeten wurden von Maurice
Giegas und Lucien Devroye ersetzt. Die Rhythmusgruppe entstand neu mit dem Gitarristen André Mersch,
Gene Kempf am Bass und dem Drummer Jeff de Boeck, der auch eine eigene Hotband leitete. Neben dem
Sänger Tony Jongenelen entstanden auch weitere Platten mit der Japanerin Jane Miller, die
ausschließlich englische Titel sang. Die Candrix Bigband gastierte im legendären Berliner
"Delphi-Palast" an der Charlottenburger Kantstraße für zwei Sommermonate des Jahres 1942.
Das Orchester stellte all sein Können unter Beweis . Neben der Anweisung, gute und gepflegte
deutsche Tanzmusik im modernen Stil zu spielen, setzte Candrix mit seinen Mannen auch durch, heiße
Eigenkompositionen in eigenem Arrangement oder von Orchestermitgliedern zu präsentieren. Natürlich
wurden dazu die englischen Titel "eingedeutscht", aus einem "Harlem Swing"
wurde "Moderner Rhythmus", "Lullaby for Jetty" hieß "Jetty's
Lieblingsmelodie", der sagenhaft-rasante "Metro Stomp" erhielt den Titel
"U-Bahn Fox", unter dem er am 19. Mai 1942 in Berlin auch für
"Telefunken-Schallplatte" produziert wurde. Doch war die Spielweise des Orchesters den
Gesetzeswahrern der Reichsmusikkammer ein Dorn im Auge. Es erfolgten Drohungen und Diffamierungen,
die jedoch zunächst keinen Einfluß auf die abendlichen Veranstaltungen hatten. Nach der
Ankündigung, dem Orchester weitere Auftritte zu verbieten und dem expliziten Verbot des
"U-Bahn Fox" auch in besetzten Gebieten, mußte Candrix seinen Stil zurückschrauben.
Deprimiert entstanden im Juni 1942 brave Tanzschlager auf Schallplatte mit dem zu diesem Zeitpunkt
nicht mehr aktiven Sänger Paul Dorn. Diese Aufnahmen zeigen den jazzmusikalischen Tiefpunkt des
Orchesters und stellen eine Art "Wiedergutmachung" als auch im NS-Deutschland akzeptables
Tanzorchester dar. In der Nachkriegszeit wurde es ruhiger um Fud Candrix, er stellte mehrere kleine
Combos zusammen und versuchte sein Glück im Dixieland Revival der 50er Jahre. Erst kurze Zeit vor
seinem Tode gelang ihm ein sagenhaftes Comeback mit großartigen Jazzmusikern, und auch sein
Heimatland Belgien besann sich wieder auf die großen Jazztraditionen, die durch Fud Candrix
stilprägend gestaltet wurden. Am 11. April 1974 verstarb der bis zu seinem Tode immer noch
musikalisch aktive Fud Candrix in Brüssel. Obwohl die Schellackschallplatten von Fud Candrix und
seinem Orchester in der damaligen Zeit sensationell gut verkauft und beworben wurden, sind sie
heutzutage bis auf wenige Ausnahmen schwierig für einen Sammler zu komplettieren. Etliche
Pressungen wurden während des Zweiten Weltkrieges nur für Exportzwecke hergestellt und sind erst
nach dem Kriegsende in Deutschland auf dem billig wirkenden grauen Papieretikett vertrieben worden.
Leider haben diese Pressungen in der Regel minderwertige Qualität, da sie aus Recyclingmaterial
hergestellt wurden, und bieten somit häufig mehr Nebengeräusch als Musik. Auch ist der Stil des
Orchesters so eigenständig, daß er weder mit süßlichen deutschen Tanzorchestern verglichen werden
kann, noch die dann angesagten US - amerikanischen Bands kopiert. Der Zeitgeist der frühen
Nachkriegszeit in Deutschland verlangte aber genau diesen amerikanischen Stil "à la Glenn
Miller" für Tanzmusik und den sinfonischen eines RBT-Orchesters für Unterhaltungsmusik. So
geschah es, daß Candrix und seine Schallplattenaufnahmen in Vergessenheit gerieten und nur noch
"Insidern" bekannt waren. Auf dieser CD wird die erste Vorkriegs-Jazzband von Fud Candrix
in einer repräsentativen Auswahl gewürdigt. Die Aufnahmen stellen in erster Linie die Hot-Qualitäten
der Solisten und des Leiters und Arrangeurs Fud Candrix in den Vordergrund. [Copyright dieses
Textes: Stephan Wuthe 2003].
Fud Candrix: Fud Candrix und sein Orchester. Swing Serenade. Brüssel 193...
Berlin: Antikbüro 2003. Der belgische Bandleader und Jazzsaxophonist, mit bürgerlichem Namen Marie Alexis Candrix, kam
am 17. Juli 1908 im ländlichen Idyll des Dorfes Tongeren zur Welt. Nach seiner Schulzeit besuchte ......
Zustand: CD (72 min 27 sek) mit Beiheft in Hülle (neuwertig).    Detailinfo...
 
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Berlin: Antikbüro 2004. Sie galt bereits in den späten 20er Jahren als internationaler Rundfunk- und
Schallplattenstar: Am 08. 02. 1903 in Wien geboren, wuchs Greta Keller als Tochter der
Volksschauspielerin Hedwig Keller und den Nachfahren einer wohlhabenden Industriellenfamilie auf.
Schon als junges Mädchen ließ sie sich Visitenkarten drucken mit der Aufschrift "Margarete
Keller, Schauspielerin - Wien, Berlin, Paris, London", als ob sie als Zwölfjährige schon
gewußt hätte, daß sie ihre Karriere unter anderem in diese Städte führen würde.
Keller, Greta: "Die Nacht, die Musik und Dein Mund". E...
Berlin: Antikbüro 2004. Sie galt bereits in den späten 20er Jahren als internationaler Rundfunk- und Schallplattenstar:
Am 08. 02. 1903 in Wien geboren, wuchs Greta Keller als Tochter der Volksschauspielerin Hedwig Ke......
Zustand: CD (72 min 47 sek) mit Beiheft in Hülle (neuwertig).    Detailinfo...
 
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Berlin: Antikbüro 2004. "Greta Keller - Die Wienerin bezaubert die Alte und die Neue Welt. Ihre
dunkle Stimme hat einen seltenen intimen Reiz. In ihrer Vortragskunst spürt jeder den persönlichen
Charme dieser pikanten Frau" (Telefunken, September 1935)Sie galt bereits in den späten 20er
Jahren als internationaler Rundfunk- und Schallplattenstar: Am 08. 02. 1903 in Wien geboren, wuchs
Greta Keller als Tochter der Volksschauspielerin Hedwig Keller und den Nachfahren einer
wohlhabenden Industriellenfamilie auf. Schon als junges Mädchen ließ sie sich Visitenkarten drucken
mit der Aufschrift "Margarete Keller, Schauspielerin - Wien, Berlin, Paris, London", als
ob sie als Zwölfjährige schon gewußt hätte, daß sie ihre Karriere unter anderem in diese Städte
führen würde.Ursprünglich sollte sie einen "anständigen" Beruf ergreifen, den der
Modistin. Nachdem sie eine kleine Bubenrolle im Volkstheater spielen durfte, stand ihr Entschluß
fest: Sie ergriff die Flucht nach vorne, erhielt eine Theaterausbildung von Max Reinhardt und stand
bald fest auf der Bühne. In den Wiener Kammerspielen spielte sie im September 1927 mit einem
Chorgirl eine erste Soloszene. Das Stück hieß "Broadway", das Chorgirl Marlene Dietrich.
Diese frühe Freundschaft sollte den Stil Marlenes beeinflussen. Nach ersten Sopran-Versuchen nahm
sie wohl bei Greta Keller Gesangsunterricht und entwickelte dann ihren in tieferer Lage angelegten
Vortrag. Auch übernahm sie etliche Chansons von Greta Keller in ihr Repertoire, die heute
irrtümlich als "Dietrich-Lieder" gehandelt werden... Allerdings erklärte Greta Keller
kurz vor ihrem Tode: "Hätte Marlene bei mir Gesangsunterricht genommen, würde sie nicht so
schlecht singen."Weitere Engagements folgten, unter anderem "Gigi" mit Gustav Dießl.
Ihre Gesangsschule waren Schallplatten mit französischen Chansons und englischen Liedern. In ihrer
Theatergarderobe stand ein Grammophon, auf dem sie sich immer wieder die neuesten
Kleinkunstaufnahmen anhörte. Sie amüsierte ihre Kollegen mit ihren mehrsprachigen Vorträgen, manche
perfekt in Sprache und Verstehen, manche eher ein phonetisches Experiment. Doch sollte diese
Begabung sie an das damals berühmte "Tabarin" bringen, wo sie bei einem Vorsingen ihren
Mann kennenlernte. Joe Sargent trat dort mit der Gesangstruppe "The Admirals" auf, nahm
Greta Keller mit nach Berlin, Prag, London und es erfolgten 1929 erste Schallplattenaufnahmen in
Berlin und London mit den Varietépartnern Joe Sargent und Stuart Ross. Auch der Tonfilm wurde auf
beide aufmerksam: So sind Greta Keller und ihr Mann Joe Sargent 1930 gemeinsam im Film
"Einbrecher" mit dem langsamen Waltz "Kind, Dein Mund ist Musik" zu hören, den
sie auch für "Ultraphon" auf Schallplatte aufnahmen. Das Traumpaar der "Ufa",
Lilian Harvey und Willy Fritsch, spielen die beiden Hauptrollen, die Band des schwarzen
Saxophonisten Sidney Bechet sorgte für die musikalische Stimmung. Das ganze wurde im legendären
Berliner "Haus Vaterland" gedreht.Der attraktive, dunkle Gesangsstil Greta Kellers
ermöglichte ihr, mit den damals bedeutenden Tanzorchestern von Theo Mackeben und Julian Fuhs zu
arbeiten. Solo-Schallplatten und Duette mit Curt Bois und Walter Jurmann bereicherten den Katalog
der Plattenfirma, genauso wie Aufnahmen mit dem ungarischen Sänger-Duett "The Two
Jazzers". Rundfunkübertragungen der BBC machten ihre Stimme auch US-amerikanischen Hörern
vertraut. Im Austausch sandten amerikanische Radiostationen die populären Shows von Bing
Crosby."Die Künstlerin ist eine derjenigen Mikrophon-Entdeckungen, die dem Zufall zu verdanken
sind. Greta Keller, die lange vor ihrem ersten Erscheinen auf der Ultraphonplatte an den englischen
und französischen Radiosendern gewirkt hat, zählt heute schon zu den ersten ihres Faches. Eine
glückliche Verbindung zwischen Musikalität und sicherem Gefühl für die Wirksamkeit eines Schlagers
zeichnen Greta Keller aus. Die abwechslungsreiche Art ihres Vortrages haben ihr schnell einen
großen Freundeskreis erworben." ("Ultraphon", Gesamtverzeichnis September 1930) Joe
Sargent und seine Frau zogen nach Los Angeles, sie bewohnten ein Haus am Rande Hollywoods. Der
mittlerweile emigrierte Sänger und Komponist Walter Jurmann wurde dort ihr Manager. Sie dankte es
ihm mit Aufnahmen seiner Lieder ("A Little Rambling In Springtime With You" / "Eine
Kleine Reise im Frühling mit dir"). Greta Keller zog es aber immer wieder nach Europa, wo sie
in den Metropolen Berlin, Prag, Amsterdam, Paris und London gastierte. Sie ist die erste Sängerin,
die mit ihren Liedern weltweit Schallplatten produzierte und dabei von den besten Musikern
begleitet wurde. So finden sich 1935 in New Yorker Plattenaufnahmen Jimmy und Tommy Dorsey an
Klarinette und Posaune wieder, 1936 in Berlin das "Scala"-Orchester von Otto Stenzel. Bei
weiteren Berliner Schallplatten wurden Solisten der "Goldenen Sieben" unter Georg
Haentzschel verpflichtet, in London immer wieder das Fred Hartley Quartett. 1938 entstanden in
Paris zwei Jazzaufnahmen mit der Band des schwarzen Pianisten Herman Chittison und dem Trompeter
Bill Coleman. Für Konzerttournéen war Peter Kreuder ihr Leibpianist. Gemeinsam bereisten sie die
Konzertsäle Europas und produzierten etliche Platten für "Telefunken". "Ich kenne
das Leben von oben bis unten, ich habe die Menschen kennengelernt. Mich lockte die Welt und der
Reiz des Bunten..." ("Wenn die Sonne hinter den Dächern versinkt", Hans-Fritz
Beckmann 1935) Mit ihrem Landsmann Peter Igelhoff entstanden 1935 auch drei Aufnahmen, die ein
Kleinod deutschen Kabaretts darstellen: "Aus dem Tagebuch der Dame"; eine vierteilige
Serie, die nach dem Plattenfirma Wechsel Peter Igelhoffs zum Konkurrenzetikett
"Electrola" leider nicht fortgesetzt werden konnte.Allerdings ist nicht nur der Fortgang
Peter Igelhoffs der einzige Mangel dieser amüsanten Kleinkunst-Serie. Der vierte Titel, Greta
Kellers Solo "Stürmisches Wetter", trägt "im Wachs" die Bezeichnung eines
dritten Takes, wobei es sich dabei um einen Umschnitt (Überspielung einer Schallplatte) handelt.
Vier Monate nach der ersten Aufnahme wurde diese Überspielung angefertigt, damit die Platte zum
Dezember 1936 in Produktion gehen konnte.Der Vermerk der Firma: "Matrize bei Entwicklung
zerstört" zeigt die Risiken des komplizierten technischen Herstellungsverfahrens. Da
Tonbandaufnahmen erst ab 1941 mit "Agfa-Film" und "Telefunken" Entwicklung des
Magnettonbandes möglich wurden, erfolgten die Einspielungen bis dahin als Liveaufnahme ohne
Korrekturmöglichkeiten. Textfehler, Nebengeräusche wie Räuspern und Klappern, Verspielen eines
Musikers, alles wurde unwiderruflich mit aufgenommen. Nachdem die Aufnahme im wahrsten Sinne des
Wortes in einer exakt temperierten Wachsplatte "mitgeschnitten" wurde, landete diese in
einem Galvanisierungsbad, wo mit Silbernitrat ein erstes Negativ hergestellt wurde. Diese erste
Negativ-Schallplatte war der sogenannte "Vater", von dem bis zu 10 "Mütter" aus
Kupfer, wiederum über Galvanisierung, hergestellt werden konnten. Danach war der "Vater"
zu stark abgenutzt und die Klangqualität wäre unzumutbar geworden. Die "Mutter" ist die
erste auch hörbare Positiv-Matrize, die im Archiv aufgehoben wurde und an diverse Preßwerke
verteilt werden konnte. In den Preßfabriken wurden wiederum bis zu 10 Negative aus Zink
hergestellt, die "Söhne", mit denen dann endlich die Schallplatte aus einem Klumpen
Schellackmasse bei 80° C gepreßt wurde.Nicht nur verlor die Aufnahme an Klangdynamik bei diesem
kostenintensiven Kopierverfahren, sondern das Risiko einer Fehlproduktion war hoch. Stimmte der
Winkel des Aufnahme-Schneidstichels nicht ganz präzise, war ein Mitschnitt unbrauchbar. War das
Wachs nicht ganz genau auf 35°C erwärmt, konnte nicht sauber geschnitten werden. Versagte das
Gebläse des Aufnahmegerätes und ein Span des herausgeschnittenen Wachses fiel auf die Platte, mußte
die Aufnahme abgebrochen werden. Das verklebte Wachs war unbrauchbar. Wurde die Galvanisierung nicht
exakt durchgeführt konnte eine Aufnahme durch Verklumpung am "Vater" oder wegen eines
Risses in der Rille nicht mehr benutzt werden. Daher wurden in der Regel zwei "Takes"
einer Schallplatte gemacht, das heißt die Aufnahme eines Liedes erfolgte im Minutenabstand zweimal
hintereinander. Nach der Herstellung der "Väter" und der "Mutter" Matrizen,
konnten Testpressungen hergestellt werden: Bis zu 5 Schallplatten der Aufnahmen wurden fabriziert.
Sänger, Dirigent, Archiv, Tonmeister und Zensurstelle erhielten eines dieser handschriftlich
etikettierten "Weißmuster", meist das Erst-Take auf einer Seite, das zweite auf der
Rückseite. Es wurde in der Regel die technisch bessere Version ausgewählt, selbst wenn ein Künstler
vielleicht die andere Interpretation für gelungener hielt. Technische Adaption und Verkauf standen
damals bereits über den Wünschen des Interpreten. Nach dieser Klärung endlich wurden die gesamten
Muttermatrizen gezogen. So scheint bei der Aufnahme "Stürmisches Wetter" das eine Take
von vornherein unbrauchbar gewesen zu sein, und das andere wurde bei der komplizierten
Galvanisierung zerstört. So behalf man sich mit der Kopie der Testplatte in ein neues Wachs, was
bei "Telefunken" mit einem Dritt-Take gekennzeichnet wurde. Darunter litt natürlich die
Klangdynamik und auch das Nebengeräusch der Schallplatte wurde mitkopiert. Selten wurde eine
Aufnahme komplett mit den Künstlern wiederholt. Da Greta Keller weltweiten Verpflichtungen
nachging, war dies wohl nicht möglich, und für ein mechanisches Grammophon mit Stahlnadelabtastung,
dem damaligen Standard im Hausgebrauch, reichte die Qualität des Umschnittes auch aus. Man muß
bedenken, daß in der damaligen Zeit die technischen Wiedergabemöglichkeiten begrenzt waren. In der
Klangqualität, wie wir heute Musik hören können, hat damals nicht einmal der Tontechniker die
Chance gehabt, seine Arbeit zu kontrollieren. 1935 sang und spielte Greta Keller in den USA in
einem Musical neben Fred Astaire ("The Forth Little Show", doch gelang der Produktion
nicht der Sprung an den Broadway. So trat sie in Radioshows auf ("The Ponds Hour",
"The Personality Trio") und gestaltete ihre erste große Bühnenshow mit einer Bigband und
abendfüllendem Programm von 30 Songs. Aus dieser Zeit stammen einige Plattenaufnahmen mit den
Dorsey Brothers und dem Unterhaltungsorchester von Victor Young. Im Sommer 1936, während der
Olympiade in Berlin, gastierte sie allabendlich an der Berliner "Scala". Sogar Adolf
Hitler schien von ihr angetan gewesen zu sein. Es heißt, sie habe Angebote, seine Empfänge besuchen
zu dürfen, abgelehnt und zog es statt dessen vor, nach Wien zu "ihrem Volk" zu gehen. Sie
wirkte in der österreichischen Filmproduktion "Das Frauenparadies" mit, doch war sie
Kosmopolitin geworden: Bald trat sie wieder in London, New York, Paris auf um dort ihre Kunst zu
Gehör zu bringen. Während einer Bädertournée in den Beneluxländern, entschloß sich Greta Keller,
1938 Europa vorerst endgültig den Rücken zuzukehren. Nach dem frühen Tode ihres ersten Mannes Joe
Sargent, verließ sie Los Angeles und stürzte sich wieder in ihre Konzerte und Reisen. Seßhaft wurde
sie schließlich in New York, wo sie 1940 ein Restaurant "Chez Greta" im Algonquin Hotel
eröffnete. Zu Gast waren neben Tausenden von Rundfunkhörern, die ihre Radiosendung "Walzer in
der Küche" hörten, Berühmtheiten wie Cole Porter, die alte Freundin Marlene Dietrich, Vivian
Leigh, die Opernsängerin Marian Anderson, Noel Coward, Igor Stravinsky, Hoagy Carmichael und viele
andere. Ihre Plattenaufnahmen machte sie für den berühmten "Liberty Music Shop", einem
New Yorker (Klassik-) Plattengeschäft mit eigenem Label. Neben Liedern ihrer Gäste ("Never
Again" von Coward, "I Get Along Without You Very Well" von Carmichael) produzierte
sie ein Album mit Schubert Liedern in moderner Bearbeitung. "Leise flehen meine Lieder"
wird im Cy Walter-Arrangement zu einem Foxtrot, "Der Leiermann" wechselt zwischen
klassischer Klavierbegleitung und einem Swingbandstück. Nach einer kurzen Ehe mit dem 28-jährigen
Schauspieler David Bacon, der im September 1943 tragisches Opfer eines nicht aufgeklärten Mordes
wurde, zog sich Greta Keller über längere Zeit zurück. So sehr zermürbte sie der Verlust ihres
zweiten Mannes. Nur für die inzwischen im Krieg involvierte US-Armee produzierte sie noch einige
Plattenaufnahmen für das Office of War Information (OWI) und das Office of Strategie Studies (OSS),
ansonsten wartete sie mit der Welt auf den Frieden. Nach Ende des 2. Weltkrieges startete sie ihre
Gesangskarriere aufs Neue: Für "Victor" produzierte sie etliche Schallplatten mit dem
"Goldene Sieben" Gitarristen und Arrangeur Harold M. Kirchstein (alias Henri René) und
bereiste auch wieder ihren Heimatkontinent. Der direkte Kontakt zum Publikum war ihr so wichtig,
daß sie ab 1962 wieder in Tournéen die Welt bereiste. Bei einem Konzert in ihrer Heimatstadt Wien
erhielt sie 1965 als Anerkennung für ihre einmalige internationale Karriere die Ehrenmedaille für
Kunst und Kultur vom österreichischen Staatspräsidenten verliehen. 1972 ist Greta Keller nochmals
im Kino zu hören: Der Soundtrack des berühmte Bob Fosse Musicals "Cabaret" mit Liza
Minelli, Fritz Wepper und Michael York läßt noch einmal ihre Stimme weltweit erklingen mit dem
sentimentalen Chanson "Heirat", dessen Text sie auch verfasste. Bob Fosse wollte sie
unbedingt für den Film gewinnen, da sie für sein Gefühl "the most sexy voice" des 20.
Jahrhunderts hatte. Sie ließ sich wieder in ihrer Heimatstadt Wien nieder und widmete sich ihren
Freunden und Verehrern. Nachwuchstalente wie Sissy Koller-Boran, die mit ihrem Mann in Wien die
"Komödie am Kai" aufbaute, ermutigte sie zur Bühnenkarriere und wurde nicht nur in Wien
zur "Doyenne" der schwulen Subkultur. In dieser Zeit heiratete sie zum dritten Male,
wiederum einen jungen Musiker. Auftritte im Wiener "Ronacher" und Konzerte in vielen
anderen Theatern und Etablissements Europas gestalten ihr musikalisches Vermächtnis. Am 04.
November 1977 verstarb Greta Keller, immer noch in ihren Chansons verhaftet, in Wien. Uns bleiben
ihre unvergessenen Interpretationen von Evergreens und die neu zu entdeckenden Schätze der
Kleinkunst auf unzähligen Schallplatten, die weltweit antiquarisch zu finden sind. Erzählungen und
Erinnerungen ihrer treuen Verehrer, die die große Chance hatten, diese einmalige Künstlerin
persönlich zu erleben, können nur Bewunderung und Verehrung für die "Grande Dame" Greta
Keller auslösen. (Copyright dieses Textes: Stephan Wuthe, Berlin im Frühjahr 2004 mit Dank für
Unterstützung von Greta Kellers Freundinnen Brigitta Wiltschko und Sissy Koller-Boran, Wien).
Keller, Greta: "Die Nacht, die Musik und Dein Mund". E...
Berlin: Antikbüro 2004. "Greta Keller - Die Wienerin bezaubert die Alte und die Neue Welt. Ihre dunkle Stimme
hat einen seltenen intimen Reiz. In ihrer Vortragskunst spürt jeder den persönlichen Charme dieser......
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Berlin: Antikbüro 2003. Enthält folgende Songs: 1: Don´t be that way (3:03); 2: It´s to hot for
Words (2:20); 3: Christopher Columbus (3:00); 4: Miss Brown to You (2:59); 5: All my Life (3:11);
6: I´d Love to take Orders from You (2:41); 7: Moneysuckle Rose (3:10); 8: Life begins when You´re
in Love (3:03); 9: I´ll see you in my dreams (2:38); 10: What a Night, What a Moon, What a Girl
(2:56); 11: Remember me (2:43); 12: Yankee Doodle Never went to town (2:43); 13: Tea for two
(3:11); 14: I´m with You (3:21); 15: You´re my Desire (3:05); 16: I´ll dream tonight (3:09); 17:
I´m painting the town red (2:58); 18: Too good to be true (3:09); 19: Twenty-four Hours a day
(3:00); 20: I Wished on the moon (3:02); 21: Here it is tomorrow again (2:43); 22: Someday
Sweetheart (3:28); 23: April in my heart (3:06); 24: Just a mood (6:43); 25: I can´t believe you´re
in love with me (2:49).
Teddy Wilson and his Orchestra: It´s To Hot For Words. Die schönste Tanz...
Berlin: Antikbüro 2003. Enthält folgende Songs: 1: Don´t be that way (3:03); 2: It´s to hot for Words (2:20); 3:
Christopher Columbus (3:00); 4: Miss Brown to You (2:59); 5: All my Life (3:11); 6: I´d Love to take Ord......
Zustand: CD (78 min 11 sek) mit Beiheft in Hülle (neuwertig).    Detailinfo...
 
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Berlin: Antikbüro 2003. Der am 21. 05. 1908 geborene Westfale Heinrich (Heinz) Wehner trat Mitte der
Zwanziger Jahre mit eigener Tanzkapelle in Erscheinung. Er studierte bei dem dänischen Professor
Börge Fries in Berlin neben seinen Hauptfächern Violine und Gesang auch Arrangements- und
Kompositionslehre, belegte als Nebeninstrument Trompete. Dies kam ihm später, als der
"SWING" in Berlin seinen Höhepunkt erreichte, als Showman zu Gute: Ein Trompeter wirkt
vor einem jazzambitionierten Orchester natürlich interessanter als ein Stehgeiger. 1934 trat er
erstmals mit einer 10 Mann starken Kapelle im Berliner Europahaus am Anhalter Bahnhof auf und
erreichte mit dem Spielen amerikanischer Hot- und Sweettitel sensationelle Erfolge. Die
"TELEFUNKEN" - Schallplatte wurde auf ihn aufmerksam, und im Februar 1935 erfolgten die
ersten Aufnahmen im Studio, die allerdings vorsichtshalber auf das preiswerte "Musikus" -
Etikett gepreßt wurden. Ähnliches machte man als Start für "DIE GOLDENE SIEBEN", die dann
allerdings bei "ELECTROLA" einen festen Vertrag erhielt. Die erste Schallplattenbesetzung
des Heinz Wehner - Tanzorchesters umfaßt: Heinz Wehner (tp, v, voc, ld), Hermann Scholz, Artur
Floemer (tp, v), Willy Berking (tb, vib, arr), Herbert Müller (cl, as), Ronny Niepel, Josef
"Jupp" Schmitz (ts, bars, cl), Helmut Wernicke (p, arr), Artur Rüdiger (g), Willy Jacobs
(b), Ewald Meyer (d). Bereits die erste Schallplatte zeigt die HOT-Interessen der Band: Es wurde
der legendäre "White Jazz" als allererster Titel aufgenommen, in einem Arrangement, das
in seinem rhythmischen Schlagbass und dem treibenden Schlagzeug lebt. 1936 folgten deutsche
Schlager, jetzt auf dem regulären "TELEFUNKEN" - Etikett in gehobener Preisklasse. Dank
Rundfunk und Schallplatte hatte das Orchester an Popularität gewonnen, und damalige Stars wie PETER
IGELHOFF und das berühmte SCHURICKE-TERZETT machten Aufnahmen mit HEINZ WEHNER. Im Rahmen der Sommer
- Olympiade 1936 in Berlin hieß das Orchester bis zum Frühjahr 1937 fortan auch "TELEFUNKEN -
SWING - ORCHESTER". Nach Gastspielen in der Berliner "FEMINA" und dem "CAFÉ
BEROLINA" heiratete Heinz Wehner die Besitzerin des "DELPHI - PALASTES" in der
Charlottenburger Kantstraße und wurde dort mit seinen Mannen Hauskapelle. Nach einer Kundenumfrage,
welches Orchester bevorzugt würde, HEINZ WEHNER oder sein damaliger "TELEFUNKEN" -
Konkurrent TEDDY STAUFFER, kam es zum Patt: Beide Tanzorchester waren populär und beliebt, sie
ergänzten sich im Repertoire und so blieben beide Swingbands der Schallplatte erhalten. Im Frühjahr
1938 baute HEINZ WEHNER sein Tanzorchester zur Bigband aus: Mit 3 Trompeten (zusätzlich Béla
Vollgraf), zwei Posaunen (zus. Kurt Hoffmann), 4 - Mann Saxophonsatz (Herbert Müller, Bertold
Schramme, "Jupp" Schmitz, Kurt Schieke, später Teddy Kleindin als Satzführer und
Arrangeur) entstand ein internationaler, eleganter Sound, der den damaligen britischen Vorbildern
in nichts nachstand. Heinz Wehner war gewappnet für eine erfolgreiche Schwedentournee. Der Zweite
Weltkrieg machte der Karriere Wehners einen Strich durch die Rechnung: Etliche Musiker wurden
eingezogen, die Besetzung für die "DELPHI" - Konzerte wechselte häufiger. Die besten
jungen Talente und ausländischen Musiker wie Kurt Abraham an Klarinette und Saxophon, Otto Tittmann
am Bass oder der Holländer Henk Bruyns an der Trompete ließen die musikalische Qualität des
Orchesters weiterbestehen. 1941 wurde HEINZ WEHNER zur Truppenbetreuung in Norwegen stationiert.
Bei Heimaturlaub spielte er immer wieder im "DELPHI" und nahm auch Schallplatten auf,
wieder als "Swing - Orchester HEINZ WEHNER". Ende 1944 schickte man ihn über Prag, wo er
mit dem tschechischen Orchester von Karel Vlach 1944 seine letzte Schallplatte produzierte, an die
Ostfront. Vermutlich kam er im Frühjahr 1945 um, doch erst 1958 wurde er offiziell für tot erklärt.
[Copyright dieses Textes: Stephan Wuthe 2003].
Wehner, Heinz: Heinz Wehner und sein Telefunken - Swing - Orchester: Swi...
Berlin: Antikbüro 2003. Der am 21. 05. 1908 geborene Westfale Heinrich (Heinz) Wehner trat Mitte der Zwanziger Jahre mit
eigener Tanzkapelle in Erscheinung. Er studierte bei dem dänischen Professor Börge Fries in Berl......
Zustand: CD (79 min 17 Sec) mit Beiheft in Hülle (neuwertig).    Detailinfo...
 
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Berlin: Antikbüro 2005.
Black Coffee? ... Variety Is The Spice of Life. 26 Swingtunes in Dancete...
Berlin: Antikbüro 2005....
Zustand: CD in orig. Hülle (Laufzeit: 76 min 18 sek).    Detailinfo...
 
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Berlin: Antikbüro 2004. Während die ersten beiden FUD CANDRIX CDs, Edition Antikbüro, "Swing
Serenade" 1937-1939 (Best.-Nr. SW2000) und "Fud Candrix läßt bitten / Imagination"
1940-1942 (Best.-Nr. SW2001) immer eindeutig eine Orchesterformation definieren und vorstellen, die
sich sowohl zeitlich als auch in Besetzung und Musikalität definieren läßt, zeigt diese
Zusammenstellung vielmehr eine Stilsuche und Experimente, die mit jedem neuen Besetzungswechsel und
modernen Elementen arbeitet.
Candrix, Fud: Fud Candrix with his Orchestra. Mr. Ghost Takes The Air - ...
Berlin: Antikbüro 2004. Während die ersten beiden FUD CANDRIX CDs, Edition Antikbüro, "Swing Serenade"
1937-1939 (Best.-Nr. SW2000) und "Fud Candrix läßt bitten / Imagination" 1940-......
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Berlin: Schlesinger (um 1800). Recht seltene, wohl erste Ausgabe dieses Flöten-Arrangements in einem
vollständigen Exemplar.
Weber, Carl Maria von / W. Gabrielsky (Johann Wilhelm): Ouverture de l&a...
Berlin: Schlesinger (um 1800). Recht seltene, wohl erste Ausgabe dieses Flöten-Arrangements in einem vollständigen
Exemplar....
Zustand: 8 S., 3 S., 3 S. Ohne Einband (Einrisse, stockfleckig, kleinere Fehlstellen, leider in einem unsc...    Detailinfo...
 
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Weitere Ergebnisse für: Drehorgel, Walzenzither, Fud, Candrix:, Candrix, und, sein, Orchester, Swing, Serenade, Brüssel, Enthält, folgende, Lieder:, Midnight, Harlem, Take, Your, Pick, And, Time, Signal, Waddling, The, Waldorff, Keller, Greta:,
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